Feuerwehren feiern ihren Schutzpatron
Ein beeindruckendes Zeichen des Zusammenhalts setzten die Feuerwehren der Gemeinde und die NSG-Pilkington Werkswehr am Samstag bei der Feier ihres Schutzpatrons. „Der heilige Florian hat sein Leben eingesetzt, um Menschen in Not beizustehen und sie zu retten – eine Haltung, die bis heute das Leitbild der Feuerwehr prägt“ sagte Pfarrer Varghese Puthenchira bei der Eröffnung des Dankgottesdienstes in der Pfarrkirche Heilige Familie.
„Das Leben ist manchmal wie ein Brandeinsatz, der Glaube wie ein Feuerwehrschlauch und die Kirche wie die Feuerwehr.“ Diesen Vergleich stellte Puthenchira in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Bei der Betrachtung des Lebens werde es wohl einige geben, bei denen es schon einmal so „richtig gebrannt“ habe, wenn plötzlich Zukunfts- und Lebenspläne ein Raub der Flammen werden. Dies verdeutlichte Puthenchira mit Beispielen.
Und: Was wäre das Leben ohne Feuerwehr, ohne Kirche? Beide könnten nur leben, wenn jeder seinen Beitrag leistet. Wie die Feuerwehr den Schlauch, so braucht die Kirche den Glauben. Wenn Schlauch oder Glaube fehlen, sind beide hilflos. Ohne Wasser nützt der beste Schlauch nichts. Der Geistliche schloss mit dem Aufruf: „Schauen wir also stets darauf und seien wir also stets darauf bedacht, dass wir unseren gepflegten und gewarteten Glaubensschlauch dabei haben und dass er bei Jesus Christus, der Quelle lebendigen Wassers angeschlossen ist!“
Wehrmänner trugen Lesung und Fürbitten vor, in denen auch der verstorbenen Mitglieder gedacht wurde. Die Etzenrichter Blaskapelle unter Leitung von Hans Rettinger führte nach dem Standkonzert den Umzug an und begleitete auch das Florianslied und die Bayernhymne. Nach dem Rückmarsch stand das gemütliche Beisammensein im Sportheim im Zeichen der Kameradschaftspflege.
Im stattlichen Zug marschierten die Feuerwehren Weiherhammer, Kaltenbrunn, die Löschgruppe Trippach, NSG-Pilkington Werkswehr, Bürgermeister und Gemeinderäte vom Gerätehaus zur Kirche.
Bild und Text von Siggi Bock