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Archiv 2016

Lehrgang Absturzsicherung

Marktwehren üben gemeinsam

Das gemeinsame Bewältigen von Schadenslagen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Partner aufeinander verlassen können. Unter dieser Prämisse stand die Übung der Marktfeuerwehren Mantel und Kaltenbrunn am Samstag.

Rund 50 Aktive, unter ihnen erfreulich viele junge Nachwuchskräfte, hatten in vier gemischten Gruppen jeweils vier Stationen zu absolvieren, wie sie im Ernstfall vorkommen können: Stabilisierung eines verunfallten Autos unter Leitung von Alexander Kummer und Wolfgang Janner; Personenrettung aus der Schüttgosse (Gerald Wölfl); Anleitern (Daniel Schweiger) und Wasserentnahme mit Löschaufbau am offenen Gewässer (Jürgen Oheim).

„Jeder Handgriff muss sitzen, deshalb ist Üben so notwendig. Die Basis sollte man nie vergessen" betonte Andreas König aus Mantel. Er hatte diese Gemeinschaftsübung vor 20 Jahren initiiert. König kündigte die Fortsetzung in Mantel an, „ mit hoffentlich neuem Löschfahrzeug" fügte er hinzu. „Heute haben wir das Augenmerk auf das Grundwissen gelegt" sagte Kommandant Alex Kummer mit einem Dank an Mantel für 20 Jahre Freundschaft. Beide Wehren bekräftigten beim anschließenden gemütlichen Beisammensein die Kameradschaft weiter zu pflegen.


Für die Marktfeuerwehr ging ein Traum in Erfüllung. Das HLF 20 war am Sonntag der große Star. 13 Wehren aus der direkten Umgebung gaben ihm die Ehre.

Bei einem vom Posaunenchor untermalten Festakt am Gerätehaus wurde das neue Einsatzfahrzeug offiziell übergeben und der Bevölkerung präsentiert, die damit ein Stück mehr Sicherheit bekommt.
Kommandant Alexander Kummer zeigte nach der Begrüßung zahlreicher Ehrengäste auf, wie die Verantwortlichen seit 2012 zielstrebig und kontinuierlich, ohne Hektik und Druck auf die Optimierung des Feuerschutzes hingearbeitet hatten. Gespräche mit dem damaligen Bürgermeister Werner Windisch, mit Führungskräften des Landkreises sowie den Gruppenführern, Besichtigungsfahrten, Erstellung des Leistungsverzeichnisses, Ausarbeitung des Beladeplans gingen der Anschaffung des Fahrzeugs voraus. „Eine Vielzahl wichtiger Ausrüstungsgegenstände wurden auf diesem Fahrzeug verladen, die einen wirkungsvollen Ersteinsatz sowohl bei Bränden als auch bei technischen Hilfeleistungen abdecken“, fuhr Kummer fort. „Wir haben darauf Wert gelegt, dass auch mit weniger Einsatzpersonal ein optimales Arbeiten möglich ist.“
„Als Bürgermeister trage ich mit ruhigem Gewissen die Verantwortung für die Feuerwehr, weil ich weiß, dass vom Kommandanten bis zu jedem einzelnen Aktiven alle ihre Aufgabe pflichtbewusst erfüllen“ betonte Ludwig Biller. Jeder Bürger erwarte, dass die Feuerwehr im Notfall möglichst schnell vor Ort sei. Voraussetzung dafür sei motiviertes, gut ausgebildetes Personal, aber auch eine zeitgemäße Ausrüstung und die  dazu gehörenden Fahrzeuge. „Der gesamte Gemeinderat stand von Anfang an hinter dem Kauf eines neuen HLF 20“ bemerkte der Gemeindechef. Er dankte allen, die sich in 970 Stunden engagiert und dadurch der Gemeinde einiges an Geld gespart hatten. Biller wünschte eine allseits gesunde Rückkehr von den Einsätzen, Mut und Kraft zur Bewältigung des ehrenamtlichen Dienstes.
Kreisbrandrat Richard Meier gratulierte zum, wie er sagte, zurzeit modernsten HLF 20, das im Landkreis stationiert ist. „Es ist wirklich kein Luxusgut, denn nicht die Wehr braucht es, sondern die Bürger“ unterstrich Meier. Für den Patenverein Freihung gratulierte Kommandant Andreas Luber mit einem Fass Bier.
Das Feuer spende Wärme und Licht, es könne aber auch zur Gefahr werden für Mensch und Tier, Hab und Gut, sagte Pfarrvikar Yesu Savariayappan, bevor er den Segen Gottes und auf die Fürsprache des heiligen Florian Schutz und Hilfe erbat. Und Feuerwehr bedeutet auch Kameradschaft, Zusammenhalt und Geselligkeit. Deshalb standen diese Tugenden im Vordergrund bei der Feier bis in die Nacht. „Di zwoa Pressather“ spielten zünftig auf. Der Schutzpatron hielt die angekündigten Gewitter bis zum Ende fern.

                                      

DATEN ZUM HLF 20

Fahrgestell: Iveco 150E30, 299 PS, Allradantrieb, Singlebereifung
Aufbau: Magirus AluFire3
Ausrüstung: Lichtmast,1600-Liter-Wassertank und 120 Liter Schaum, Druckzumischanlage,
Kosten: 329000 Euro, 224500 Gemeindeanteil, 104500 Staatszuschuss




HLF in Dienst gestellt

Am 21. März konnten wir unser neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, ein sogenanntes HLF20 in Dienst stellen. Bereits im Jahr 2013 wurden durch die Verantwortlichen unserer Feuerwehr erste Gespräche mit der Landkreisfeuerwehrführung und der Gemeinde geführt. Danach begann die intensive und zeitaufwendige Planung und Ausschreibung für das neue Fahrzeug. Insgesamt wurden hier rund 700 Stunden investiert. Der feuerwehrtechnische Aufbau kommt von der Firma Magirus aus Ulm, aufgebaut auf einem singlebereiften Iveco 150E30 Fahrgestell mit 299 PS Allradantrieb. Die Beladung lieferte die Firma Ludwig aus Bayreuth.

Auf dem 15 Tonnen schwerem Fahrzeug sind neben 1600 Liter Löschwasser und einer Schaumzumischanlage mit 120 Liter Schaummittel, unter anderem auch eine Schnellangriffspistole mit dem Löschmittelzusatz F500, eine Rettungssäge, ein tragbarer Monitor, hydraulischer Rettungssatz, Rettungsgerüst, Türöffnungssatz,
Wärmebildkamera und ein Gasmessgerät verladen. Die Atemschutzgeräte sind komplett im Mannschaftsraum untergebracht. Die Umfeld- und Geräteraumbeleuchtung sowie der Lichtmast sind in moderner LED-Technik aufgebaut und können somit direkt über die 24V Bordspannung betrieben werden.

Da das HLF20 bereits 4 Monate früher ausgeliefert werden konnte als geplant, begannen bereits Mitte Januar die intensiven Schulungen und Ausbildung für alle Aktiven. Danach galt es, zusätzlich noch alle Maschinisten auf dem Fahrzeug und dem Pumpensystem auszubilden. Seit letzter Woche ist das ca. 350.000 Euro teure Fahrzeug nun einsatzbereit und löst somit das 23 Jahre alte Löschfahrzeug LF 8/6 ab. Die offizielle Fahrzeugsegnung und Übergabe des neuen HLF20 findet am 29. Mai 2016 am Feuerwehrgerätehaus in Kaltenbrunn statt.


Marktwehr ist für die Zukunft gerüstet



Ihren Aufgaben jederzeit gewachsen und für die Zukunft gut gerüstet sieht sich die Marktfeuerwehr. „Sie ist auf dem richtigen Weg“ bescheinigte Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer in der Hauptversammlung im vollen „Posthorn“. 365 Tage bereit zu stehen und in der Freizeit an Schulungen teilzunehmen seien die Kosten für das neue Fahrzeug wert“ fasste zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph seinen Dank zusammen.
Mit der Übergabe der Urkunde besiegelte Vorsitzender Thomas Gmeiner die Aufnahme von Jasmin Feuerer, Celine Speth und Harald Sifft. Die Wehr zählt 176 Mitglieder. Dass es bei ihr auch gesellig zur Sache geht, verdeutlichte Gmeiner mit Starkbierfest, Johannisfeuer, Gartenfest und Kameradschaftsabend. Ferner listete er 19 Besuchstermine zu verschiedenen Anlässen auf. Hinzu kamen die Nikolausaktion das Engagement bei der Marktweihnacht. „In den nächsten zwei Jahren bereiten wir das 150-Jährige vor“ signalisierte der Vereinschef. Nur rein rechnerisch sei ein Defizit entstanden, denn für eine neue Fahne habe man weitere 1500 Euro zurück gelegt, sagte Stephanie Wölfl.
„Es brennt wieder häufiger und das nicht nur bei uns“ stellte Kommandant Alexander Kummer fest. Im Kerngeschäft standen 46 Einsätze auf der Aktivliste, eine Steigerung um 20 Prozent. Sie teilten sich auf in 36 technische Hilfeleistungen, darunter neun Verkehrsunfälle, acht Brandeinsätze und zwei Sicherheitswachen. Dabei waren vier Todesopfer und 28 Verletzte zu beklagen und 487 Dienstleistende 489 Stunden im Einsatz. Ausführlich dokumentierte Kummer das Zugunglück in Freihungsand. Um das hohe Ausbildungsniveau zu halten, wurden neben monatlichen Übungen zwei Leistungsprüfungen, Motorsäge- und Erste-Hilfe-Kurs abgehalten.
Im Ernstfall könne man auf derzeit 59 Aktive, darunter acht Frauen, zurückgreifen. Zur Verfügung stünden 25 Atemschutzträger, von denen 22 die Übungsanlage in Neustadt besuchten. Felix Dippl, Florian Koppmann und Alexander Deese absolvierten den Atemschutzlehrgang. Am Kurs „Absturzsicherung“ nahmen Gerald Wölfl, Markus und Andreas Kummer sowie Michael Koppmann teil. 14 Aktive beteiligten sich an der Digitalfunkausbildung.
D
er Kommandant ernannte Harald Sifft zum Feuerwehrmann und beförderte Maximilian Krauß und Stefan Rothballer zu Oberfeuerwehrmännern, Roland Krauß zum Hauptfeuerwehrmann und Jürgen Oheim zum Oberlöschmeister. Christian Ditz ist seit 25 Jahren aktiv. Auf etwas mehr als 1000 Stunden bezifferte Kummer den Zeitaufwand für die Beschaffung des neuen Hilfeleistungs- und Löschgruppenfahrzeugs, das im März in den Einsatzdienst gestellt wird. „Die erste Einweisung nach Plan steht bevor.“ Kummer informierte auch über Investitionen in die Ausrüstung: neue Generation von Helmen, Überhosen für Atemschutzträger, Gerätesatz Absturzsicherung und Digitalfunkgeräte. „Die Einsparung durch den Einbau der neuen Funkgeräte in Eigenregie betrug über 6000 Euro“ bemerkte Kummer. Er dankte Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung.
Gute Nachrichten gab es auch von der Jugendgruppe. „Die Mädchen sind auf dem Vormarsch“ freute sich Jürgen Oheim. Der Nachwuchs war mit 29 Einheiten sehr gefordert. Auch Pfarrer Matthias Weih versuchte Teamgeist und Vertrauen der Jugendlichen zu stärken. Oheim erwähnte unter anderem auch die Säuberung der Grünanlage am Kriegerdenkmal.
Nur ein gutes Miteinander helfe die Eindrücke bei Unglückseinsätzen zu verarbeiten, betonte KBI Tafelmeyer. „Viele junge Leute sind da. Sie zu begeistern, versteht der Jugendwart; eine immer wiederkehrende Herausforderung.“


HLF eingetroffen


Riesenauflauf am Gerätehaus: „Endlich ist das neue HLF 20 da“. Nach Abholung bei der Firma Magirus in Ulm und fast vierstündiger Fahrzeit trafen die Führungskräfte der Marktfeuerwehr am Mittwoch um 20.30 Uhr mit Blaulicht und Martinhorn ein.
In Freihung waren Bürgermeister Ludwig Biller und Amtsvorgänger Werner Windisch zugestiegen. Von dort waren zur Begrüßung auch die Verantwortlichen der Patenwehr gekommen. Selbst Kreisbrandrat Fredi Weiß und Kreisbrandinspektor(KBI) Karl Luber (Amberg-Sulzbach) sowie KBI Georg Tafelmeyer und KBM Wolfgang Schwarz (NEW West 4) ließen sich das Ereignis nicht entgehen. Die Besucher, unter ihnen fast alle Aktiven, nahmen das Fahrzeug gleich mal in Augenschein.
Es ist ein besonderer Tag für unsere Feuerwehr und auch für die Gemeinde“ brachte Kommandant Alexander Kummer seine Freude zum Ausdruck, das neue Fahrzeug nach einjähriger Lieferzeit in Besitz nehmen zu können. Bürgermeister Biller sprach von einem Weihnachtsgeschenk für die Floriansjünger. „Wir wissen, was wir an der Freiwilligen Feuerwehr haben, und deshalb wollen wir sie auch mit modernster Technik ausrüsten. Den Nutzen hat auch die Bevölkerung.“ Mit der Ausschreibung hatten die Führungsleute viel Arbeit und dadurch der Gemeinde viel Geld erspart, hob Biller, der eine Brotzeit spendete, hervor. Bis zur Segnung im Frühjahr hätten alle Aktiven Gelegenheit, Fahrzeug und Ausstattung kennen zu lernen. An den Kosten von 330 000 Euro beteiligte sich die Regierung der Oberpfalz mit 104 500 Euro