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Beim Kameradschaftsabend verdiente Mitglieder
geehrt

„Die aktiven, fördernden und passiven Mitglieder haben die stolze Tradition
von 143 Jahren sowie die Ideale unserer Marktfeuerwehr mitgetragen, weil
ihnen Gemeinschaft, Zusammenhalt und Hilfe von in Not geratenen Menschen ein
wichtiges Anliegen waren.“ Das unterstrich Vorsitzender Thomas Gmeiner bei
der Ehrung von acht Wehrmännern am Samstag im Vereinslokal Krauß.
„Die Jubilare sind lebendige Zeugen für die Notwendigkeit unserer Ziele,
mit denen man immer wieder junge Leute für den Dienst in der Wehr begeistern
kann“ sagte Gmeiner. Im Beisein von Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz
blickte Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer auf die Nachkriegsjahre. „Der
Tragkraftspritzen-Anhänger war damals Standard. Ihr habt die Wehr in einer
schwierigen Zeit weitergeführt, sonst wäre sie heute nicht in diesem guten
Zustand“ betonte Tafelmeyer. So mancher in der Bevölkerung mache sich keine
Gedanken, was hinter dem freiwilligen Einsatz von Menschen in einer
täglichen 24-Stunden-Bereitschaft stecke. Der technische Fortschritt und das
Verkehrsaufkommen auf den Straßen hätten die Feuerwehren vor große
Herausforderungen mit einer starken Zunahme an Einsätzen gestellt. Der
Geburtenrückgang um ein Drittel in 2010 werde sich in 16 Jahren auswirken,
bemerkte Tafelmeyer.
Geehrt wurden für 25 Jahre Stefan Gradl und Dieter Zeinz, für 40 Jahre
Vereinswirt Michael Krauß. 50 Jahre ist Hans Fischer dabei. Die Urkunde für
60-jährige Treue erhielten Adolf Bauer, Hans Rodler, Georg Tafelmeyer
Altsenior. Josef Koppmann konnte wegen Erkrankung nicht an der Ehrung
teilnehmen. „Unsere Jugend braucht Vorbilder wie Sie.“ Mit diesen Worten
gratulierte Gemeinderat Thomas Schönberger in Vertretung von Bürgermeister
Werner Windisch. Schönberger lobte die perfekte Zusammenarbeit von Aktiven
und Verein. „Die Feuerwehr ist ein „großer Leuchtturm“ in der Gemeinde. Die
Ausrüstung sei in geschulten Händen. Schönberger wünschte der Feuerwehr
alles Gute, um so weitermachen zu können, wie es auf ihrer Fahne stehe.
Einsatzübung mit der
Feuerwehr Eschenbach

Eine bewusstlose „Person“ im Hochsilo des Anwesens Ludwig Luber war die
Ausgangslage für eine Übung der Feuerwehren Kaltenbrunn und Eschenbach.
Die Einsatzleitung übernahm
Kommandant Alexander Kummer.
Nach einer ausgiebigen Erkundung der „Einsatzstelle“ wurde diese in 2
Abschnitte unterteilt.
Abschnitt 1 war die Absicherung und die Ausleuchtung der Einsatzstelle.
Abschnitt 2 die „Personenrettung“.( Puppe )
Da zu Beginn der Übung nicht bekannt war aus welchen Gründen die
„Person“ das Bewusstsein verloren hatte, ging ein Trupp unter Atemschutz ins
Silo um die Lage genauer zu erkunden und Erste Hilfe Maßnahmen einzuleiten.
Eine Rettung über die vorhandenen recht kleinen Zugangsöffnungen am Silo
war nicht möglich. Dadurch wurde der Einsatz der Drehleiter der Feuerwehr
Eschenbach notwendig.
Am Korb der Drehleiter wurden das Rollgliss und die Schleifkorbtrage
befestigt und über die obere Öffnung ins Silo abgelassen.
Im Inneren wurde durch die Atemschutzträger die „Person“ auf der Trage
befestigt und in senkrechter Lage aus dem Silo gehoben. Die Arbeiten
zwischen Atemschutztrupp und der Drehleitebesatzung wurde über
Handsprechfunkgeräte koordiniert.
Im Anschluss an die ca.: 75min. Übung schloss sich eine Nachbesprechung im
Gerätehaus Kaltenbrunn an. Bei einem kleinen Imbiss wurde der Übungsablauf
besprochen und analysiert.
Die Zusammenarbeit der beiden Wehren klappte reibungslos.
Wir danken der Feuerwehr Eschenbach für Ihre Unterstützung und der Fam.
Luber für die Bereitstellung ihres Anwesens

Feuerwehrleute absolvieren Tageslehrgang für
die Wärmebildkamera
Um die neue Wärmebildkamera auch effizient
einsetzen zu können fuhren 3 Kameraden am Samstag den 28.05. nach
Breithülen bei Ulm.
Bei der Firma – ERHATEC fire & Safety &Training - , die sich auf einem
ehemaligen Militärgelände befindet, konnte unter realistischen
Bedingungen der Einsatz
und die richtige Handhabung trainiert
werden.
Bereits um 04:30 machten sich Erwin Tafelmeyer, Thomas Gmeiner und Kevin
Deese mit der benötigten Einsatzkleidung und Atemschutzgeräten ins ca:
300km entfernte Breithülen auf den Weg.
Nach Ankunft begann um 08:30 Uhr der Tageslehrgang
mit einer Einweisung in die
Rauchdurchzündungsanlage sowie mit Informationen zum gesamten Tag.
Im Anschluss begann der Theorieunterricht, Dauer 45 Minuten.
Nach einem kurzen Frühstück begann auf dem Außengelände der erste
Durchgang in der Rauchdurchzündungsanlage/Wärmegewöhnungsanlage.
Hier konnte ein Entstehungsfeuer von Anfang an mit der Wärmebildkamera
beobachtet und die Leistungsfähigkeit vom kalten Bereich in den warmen
getestet werden.
Den Löschangriff nahmen die Ausbilder vor, damit die Teilnehmer die
Löschwirkung mit der Kamera beobachten konnten.
Noch vor der Mittagspause wurden parallel im Außengelände noch
Füllstandsmessungen an Kanistern und Fässern durchgeführt sowie
brennende Räume von außen beurteilt, um eine dementsprechende
Lagebeurteilung durchführen zu können.
Nach der Mittagspause wurde Truppweise in brennende Räume vorgegangen,
es wurden Dürchzündungen gefahren um auf diese Weise zu lernen, diese
mit der Kamera rechtzeitig zu erkennen.
Nach einem anstrengenden aber sehr lehrreichen Tag
traten unsere 3 Kameraden nach der Abschlussbesprechung gegen 15:30 Uhr
die Heimreise an.
Feuerwehr erhält eine Wärmebildkamera

Bürgermeister Werner Windisch übergab am 18.05. die
neu angeschaffte Wärmebildkamera „Scott Eagle 320“ an den
1. Kommandanten der Feuerwehr Kaltenbrunn.
Wärmebildkameras werden inzwischen verstärkt
eingesetzt, vor allem weil man die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten
dieser Geräte erkannt hat und diese auch effizient nutzt.
Vor allem bei der schnellen Lokalisierung des Brandherdes, bei der Suche
und Rettung von Personen aber auch bei der Vermeidung von Schäden
während der Brandbekämpfung.
Sie leisten gute Dienste und tragen auch erheblich
zur Sicherheit der Feuerwehrleute bei.
Während man bisher Gebäude oder Wohnungen auf dem
Boden kriechend und durch „ertasten“ absuchen musste, hat man durch die
Wärmebildkamera „das Sehen zurückgewonnen“.
Durch den Einsatz der Wärmebildkamera reduziert
sich die Zeit der Suche und Bergung von Personen um bis zu 75%.
Die Überlebenschancen dieser Personen sind nun
deutlich höher.
Weitere Einsatzmöglichkeiten sind :
-Brandwache
-Personensuche in
freier Natur, wobei es sich hier auch um Unfallopfer handeln
kann
-aufsuche von Glutnestern
-kontrolle von Zwischendecken, Zwischenwänden und
Fehlböden, ohne diese Öffnen zu
müssen.
Wir bedanken uns hiermit nochmals beim 1.
Bürgermeister und den Damen und Herren des Gemeinderates für die
Bereitstellung der finanziellen Mittel zum Ankauf dieser wichtigen
Ausrüstung.
Fit für moderne Funktechnik: Teilnehmer aus acht Feuerwehren
absolvieren Lehrgang

Rechtsfragen und physikalische Grundlagen, Verkehrsformen, Kartenkunde
sowie Übungen an vier Abenden gehörten zum Sprechfunklehrgang, den 22
Teilnehmer, darunter eine Dame, aus acht Feuerwehren erfolgreich
absolvierten. Im theoretischen Teil galt es 50 Fragen zu beantworten.
Als Ausbilder fungierten Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer sowie die
Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz und Jürgen Haider. Zeugnis erhielten:
Michael Schätzler, Felix Bäumler, Florian Rösch (Etzenricht), Tobias
Plohmann, Christian Müller (Gössenreuth), Tobias Brandl (Gmünd), Rene
Kneißl, Bettina Paetzel, Dominik Schopf, Kevin Daubenmerkl (Grafenwöhr),
Patrick Fischer, Florian Müller, Simon Fellner (Kaltenbrunn), Marco
Bertelshofer, Daniel Rohr, Benedikt Frieser, Thomas Prölß (Kohlberg),
Wilhelm Kraus (Werksfeuerwehr Pilkington), Matthias Englert, Andreas
Wunder, Sebastian Schmid, Dieter Grünbauer (Weiherhammer).
Gute Jugendarbeit macht
sich bei der Aktiven Wehr bemerkbar

Spürbar waren der gute Geist, der Zusammenhalt und
der Leistungswillen von aktiver Wehr und Verein bei der
Hauptversammlung. „Wir ernten jetzt die Früchte der jahrelangen
Jugendarbeit“ freute sich Kommandant Alexander Kummer.
Schon kurz nach Eröffnung mussten die Floriansjünger zu einem
Verkehrsunfall ausrücken. Erst nach gut einstündiger Unterbrechung
konnte die Versammlung fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt des
Jahresberichts des Vorsitzenden Thomas Gmeiner stand der Dank an all
jene Mitglieder, die letztendlich zum erfolgreichen Gesamtbild der Wehr
in ihren jeweiligen Funktionen beitrügen. Und es war eine Vielzahl an
Aktivitäten, die Gmeiner auflisten konnte. Die Aufnahmeurkunde wurde
Lukas Hiltl, Felix Dippl, Andreas Gräf und Petra Häusler überreicht. Die
Wehr zählt 174 Mitglieder.
62 Aktive, darunter acht Frauen und 25 Atemschutzgeräteträger stehen zur
Verfügung, bemerkte Kommandant Alexander Kummer. Die 47 Einsätze
gliederten sich in vier Brandeinsätze, zwei Sicherheitswachen und 41
technische Hilfeleistungen. Darunter waren elf Verkehrsunfälle mit
sieben Verletzten und sieben Einsätze wegen umgestürzter Bäume durch
Schneebruch. 391 Leute hätten somit 565 Stunden erbracht. Kummer
erwähnte auch Erste-Hilfe- und Motorsäge-Kurs, Unterrichte und
Werksbegehung. Drei Gruppen legten Leistungsprüfungen ab. Den Truppmann-Lehrgang
besuchten Simon Fehlner und Stefan Gräf, den für Atemschutz Florian
Müller, Simon Fehlner, Christoph Ludwig und Jeremy DeRoy. Letzterer und
Tobias Ludwig absolvierten auch den Funksprechkurs. Geprüfte
Maschinisten dürften sich nun Kevin Deese, Matthias Koppmann und Tobias
Ludwig nennen. „Investiert haben wir auch in die Ausrüstung“ fuhr Kummer
fort. So wurden unter anderem ein Rettungsgerät und ein Abstützsystem
für Unfallfahrzeuge angeschafft sowie die Schutzausrüstung ergänzt.
Nach 25 Jahren sei die Erneuerung der Atemschutzgeräte fällig,
signalisierte Kummer. Auch hinsichtlich des Löschfahrzeugs gelte es in
naher Zukunft die Weichen für eine Ersatzbeschaffung zu stellen. Kummer
ernannte durch Übernahme von der Jugendgruppe in den Kreis der Aktiven
Patrick Fischer, Janine Koppmann, Maximilian Krauß und Stefan Rothballer
zu Feuerwehrmännern. Befördert wurden zum Oberfeuerwehrmann Andreas
Kummer und Johannes Häusler, zum Hauptfeuerwehrmann Stefan Maaß und
Christian Ditz. Die Auszeichnung für 40 Jahre aktiven Dienst bekam
Michael Krauß.
Ein übungsreiches Jahr bilanzierte Jugendwart Jürgen Oheim. Das Ergebnis
war die erfolgreiche Ablegung des Wissenstests und der Bayerischen
Jugendleistungsspange. Die Werbeaktion erbrachte drei Neuzugänge. Oheim
hob ferner das Zeltlager auf Kreisebene sowie die Mitarbeit beim
Johannisfeuer, des Marktjubiläums und der Marktweihnacht hervor. Dass
die Wehr auch finanziell gut dasteht, verdeutlichte Gmeiner für die
erkrankte Stephanie Wölfl. „Die tolle Jugendarbeit freut mich ganz
besonders. Auch die Polizei bestätigte das gute Handeln meiner
Heimatwehr bei Einsätzen“ unterstrich Kreisbrandinspektor Georg
Tafelmeyer. Die Feuerwehr Kaltenbrunn sei auch im Gesellschaftsleben ein
Aktivposten lobte Bürgermeister Werner Windisch. Er kündigte die
Beschaffung einer Wärmebildkamera an.
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